(Durch Klick auf die Zahnräder gelangt Ihr zu den einzelnen Biographien)
ROGER STEIN

Autor, Komponist & Sänger
„Literarischer HipHop“ heißt das Etikett, das „Tipp die Kulturwoche“ (ORF) in ihrem Kommentar Roger Stein auf die Stirn klebte (Sendung vom 21.12.03). Dies trifft allerdings durchaus den Punkt, wenn man bedenkt, dass der 30jährige nicht nur Kompositionen und Lieder schreibt, sondern seine Texte auch in einschlägigen Literaturzeitschriften veröffentlicht.
Dr.
Roger Stein, 1975 in Zürich geboren, wuchs nach dem Tod des
Vaters 1977 als Einzelkind allein mit seiner Mutter auf. Er erhielt
seit dem 8. Lebensjahr eine klassische Klavierausbildung und studierte 1995 bis 2000 an der Hochschule für Musik und
darstellende Kunst in Wien klassischen Gesang. Parallel dazu absolvierte er sowohl ein Studium der Theater-
und Musikwissenschaft als auch der Germanistik an der Universität Wien.
2004 Promotion über “Das deutsche Dirnenlied”.
Roger
Stein hat einen vielseitigen Weg zurückgelegt, der ihn von
Germanistik & Theaterwissenschaft weg, zunächst als Sänger
in Opernproduktionen verschlug, danach über die Musikalische
Leitung bei verschiedenen Produktionen und diverse Kompositionen
im Theater und Kabarettbereich schließlich bis zum Sprechgesang
führte, dem heute seine grosse Liebe gilt. Seit dem Jahr 2000 arbeitet und lebt er mit Sandra Kreisler zusammen,
mit der gemeinsam nun WORTFRONT® gegründet
wurde.
Abriss des bisherigen künstlerischen
Schaffens (Auswahl):
-Operndebut im Schlosstheater Weitra in der Zweipersonen-Telemann-Oper „Pimpinone“.
-Titelrolle in dem Theaterstück: „Der Nackte Schubert“ des Wiener Salontheaters
Solist bei der ersten Gesamtaufführung von Brahms Liedwerk
in 14 Abenden in Salzburg
Monteverdi Oper: „L’incoronatione die Poppea“
im Festspielhaus St. Pölten
Mit zwei modernen Kompositionen für Violine und Klavier offizieller
Vertreter der Schweiz am
„Festival de la Francophonie“.
Musikalische Leitung im Wiener Metropol bei der Musicalproduktion „Villa Valium“
Erste CD-Veröffentlichung mit eigenen deutschen Kompositionen
Wiener Festwochen: „Alma Mahler“ von J. Sobol. (Regie:
Paulus Manker) (2000)
Musikalische Leitung des Kindertheaters „Die kleine Hexe“ im Theater am Alsergrund (Wien) - Arbeit als Drehbuch- und Szeneautor für „Jetzt wird’s
knapp“ (ATV 2002) und für „ECHT FETT“ (ORF1 2003)
Lesungen & Vorträge eigener Prosa u.a. im „Zürcher
Schauspielhaus“ (2004)
Buch: "Das deutsche
Dirnenlied" veröffentlicht 2006 bei Böhlau, 2. Auflage
2007
Kompositionen:
Liederzyklen:
-Else Lasker-Schüler-Vertonungen für Stimme und Streichquartett
(Auftragsarbeit für die deutsche Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft)
Uraufführung in der Stadthalle Wuppertal durch Sandra Kreisler)
Lieder aus der Dose (2003)
Elementares (2004)
Lieder eines Postmodernen Arschlochs (2005/06)
Bühnen- und Filmmusik:
Bühnenmusik zum Grotesk-Kabarett „Blaue Radieschen“
der österreichischen Kabarettisten „Lainer und Linhart“ (1999, 2001)
Bühnenmusiken zum Polit-Kabarett „Henninger und Denninger“ (2001, 2002)
Bühnenmusiken zum Comedy-Kabarett: „Hutter und Radl“.
(2001)
Bühnenmusik zu einer Wiener Inszenierung der „Tagebücher
der Anne Frank“ (2002)
(Kompositionen mit Tondokument-Montagen)
Komposition und Produktion des Musicals: „Von einem der auszog,
das Fürchten zu lernen“
(Uraufführung: 2005, Wiener Akzenttheater)
Filmmusik und Jingle für die 3Sat Sendereihe: „Lichtblicke“ –
(Ausstrahlung: Jeden ersten Mittwoch im Monat)
CD Veröffentlichungen:
*2001:
Auftragsproduktion als Produzent:
"Sandra Kreisler & das Open Mind Quartett"
(mit klassischem Streichquartett - inkl .R.S. Eigenkomposition & einigen Arrangements)
* 2003: Roger Stein & Esel: Hör schau schau... Experimental-Album.
*
2003: Auftragsproduktion als Produzent:
Sandra Kreisler "Kreisler singt Kreisler"
*2004: The Jelinek-Song (Maxi-CD). (vergriffen)
(Der bissige Song Text von Roger Stein wurde in den österreichischen Medien mehrfach abgedruckt und ist jüngst
auch in dem Buch „Literaturnobelpreis Elfriede Jelinek“,
(Wien: Praesens Verlag: 2005) erschienen.
* 2004 Roger Stein: Update. Das Album.
(Erschienen zur gleichnamigen Ausstellung im Wiener
Künstlerhaus 2005)
* 2005: „Schwanzersatz“
Der heitere Sommersong wurde von der Plattenfirma
wegen Differenzen bei der Covergestaltung zurückgezogen
*
2006 : "Lieder eines Postmodernen Arschlochs"
(Ausgezeichnet durch den Preis der deutschen Schallplattenkritik)
"Penetrant Besinnlich"
" Let me be your Papageno" (Maxi-CD)
(Der Song zum Wiener-Mozartjahr 2006; Präsentation
im grossen Festzelt auf dem Wiener Stephansplatz am 29. Jan. 2006)
* 2007: CD - Auftragsproduktionen als Produzent:
Birgit Nolte:"Johnny"
Dagmar Anuth "Chansonneurosen"
Topsy Küppers "Die Zunge der Kultur reicht weit"
- Ein Erich Kästner Programm
*
2008: "Von Vorn mit Anlauf"







